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Einführung in Asana Bhujangasana – die Kobra
(Aus YOGA 21)
Swami Prabodhananda Saraswati
(Aus Yoga Magazine März und April 1982)
Teil 1: Die Schlangenhaltung
Wie all die anderen Asanas werden durch Bhujangasana Muskelverspannungen und Steifheit entfernt, das endokrine Drüsensystem wird angeregt, und es gibt noch weitaus mehr körperlichen und psychischen Gewinn. Von noch größerer Bedeutung sind jedoch die spirituellen Wirkungen. Laut Tantra entsteht durch die Übung Bhujangasana eine Verbindung mit der universal in Erscheinung tretenden kosmischen Energie - mit Kundalini, der Schlangenkraft.
In allen Traditionen verkörpert die Schlange eine immense Kraft, die latent in jedem Individuum ruht. In der Hindumythologie wird sie als ein heiliges Tier verehrt, als Symbol für feinere Kräfte wie Intuition und Weisheit. Das sich von zwei Seiten umschlingende Symbol der Unendlichkeit stammt aus dem altertümlichen Symbol der Schlange, die ihren Schwanz im Mund hält; es ist der Ausdruck des ewigen Fortbestands von Leben. Indem wir Bhujangasana üben, können wir nicht nur all die spezifischen Eigenschaften der Schlange zum Ausdruck bringen, sondern auch die göttlichen Qualitäten in uns erkennen.
Die Technik
Bhujangasana ist ein rückwärtsbeugendes Asana. In der Ausgangshaltung liegt man auf dem Bauch, mit der Stirn am Boden. Die Hände liegen unter den Schultern, die Handflächen sind nach unten gerichtet. Die Beine sind gestreckt, die Fersen liegen beieinander. Für Anfänger und korpulente Menschen wird es hingegen einfacher und angenehmer sein, wenn Beine und Füße etwas auseinander liegen.
Um Bhujangasana auszuführen, hebt man langsam und sanft den Rumpf, ohne ruckartige Bewegungen. Der Nabel bleibt mit dem Boden in Kontakt. Die Wirbelsäule wird Wirbel für Wirbel gebogen, wobei man bei den Halswirbeln beginnt und sich bis in den Lendenbereich hinunterbewegt, so als wenn die Schlange sich langsam in einem selbst entrollt. In der Endhaltung ist der Rumpf erhoben und die ganze Wirbelsäule gebogen. Um die Haltung aufzulösen, rollt man den ganzen Vorgang zurück, bis man wieder flach am Boden liegt; der Gang zurück beginnt im Lendenbereich und endet im Halswirbelbereich.
Anfänger können die Arme als Hilfe nehmen, wenn jedoch der Rücken allmählich geschmeidiger und stärker wird, sollte man sich nur mit Hilfe der Bauchmuskeln erheben; die Arme und Beine dienen dann nur dem Halten des Gleichgewichts. Das Symbol der Schlange ist die Verkörperung der Fähigkeit, sich mit Hilfe ihrer starken Bauchmuskeln zu erheben und aufrecht zu halten. Indem wir die Bauchmuskeln insbesondere im Bereich des Manipura Chakras kräftigen, erlangen wir auch die ungeheuren Verdauungskräfte einer Schlange.
Die vollendete Form dieser Asana heißt Purna Bhujangasana. Hier sind die Beine in den Knien so weit gebeugt, dass der Hinterkopf die Fußspitzen berührt. Der ganze Körper wird vom Bauch getragen. Der Energiekreislauf ist geschlossen, und der Körper symbolisiert so die unendliche Schlangenkraft.
Diese vollendete Form sollte man allerdings nicht gewaltsam zu erreichen versuchen; nur ganz allmählich kann man dahin gelangen, indem jeder einzelne Teil der Wirbelsäule von Blockaden befreit wird. Dies erfordert sowohl Geschmeidigkeit als auch Kraft des ganzen Rückens, was nur durch vorbereitende Übungen erreicht wird, die unten beschrieben sind. Nur unter diesen Bedingungen können wir das wahre Wissen des Göttlichen entwickeln, was Bhujangasana zum Ausdruck bringen will.
Atem
Das Ein- und Ausatmen sollte von gleicher Dauer sein. Normalerweise atmet man ein, während man den Rumpf hebt und atmet aus, während man sich zurück zum Boden legt. Aber wem das am Anfang zu schwierig erscheint, der kann auch beim Heben ausatmen und beim Senken einatmen. Fortgeschrittene können auch Antar Kumbhaka (das Anhalten des Atems nach dem Einatmen) ausführen, während sie in der Endhaltung verweilen. Oder aber man atmet ganz normal weiter.
Dauer
Wenn man das Asana dynamisch ausführt und mit dem Atem koordiniert, macht man es drei- bis fünfmal. Als statisches Asana verbleibt man solange, wie es einem angenehm ist und atmet ganz normal.
Konzentration
Um im Anfangsstadium größtmöglichen physischen Nutzen zu haben, sollte man sich beim Einatmen auf das Biegen der Wirbelsäule konzentrieren und beim Ausatmen auf die Entspannung der Teile, die vorher unter Druck standen. Später kann man dann die Wahrnehmung auf den Atemfluss oder zum Vishuddhi Chakra lenken.
Einschränkungen
Bhujangasana sollte nicht geübt werden, wenn man an Magengeschwür, Bruch, Darmtuberkulose oder Unterfunktion der Schilddrüse leidet. Für Schwangere ist dieses Asana nicht empfehlenswert, da es von einer gewissen Zeit ab sehr unangenehm wird.
Die Vorbereitung ist wichtig!
Die Struktur und Beweglichkeit der Wirbelsäule unterliegt ganz sicherlich Einflüssen von Persönlichkeit, Lebensstil und Umgebung, und jedes Individuum ist von diesen Faktoren unterschiedlich betroffen. Deshalb sollte man Bhujangasana nicht mechanisieren und festen Regeln unterwerfen. Viele Menschen machen den großen Fehler, Bhujangasana sofort in der vollendeten Form zu üben und klagen dann über Schmerzen im unteren Rücken. Daraufhin verweigern sie dann alle rückwärtsbeugenden Asanas, verdammen sie als schädlich. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Die guten Wirkungen der Asana können durch übermäßiges Beugen einer bereits geschwächten Lendenwirbelsäule übersehen werden, wohingegen man doch erkennen sollte, an welcher Stelle die Schlange keinen freien Durchgang in der Wirbelsäule hat. Von diesem Punkt aus sollte man dann üben.
In Indien haben die meisten Menschen einen geschmeidigen Rücken und brauchen sich nicht auf Bhujangasana vorzubereiten. Im Westen ist das nicht so; der Bereich der Brustwirbelsäule erscheint bei vielen ohne jegliches Leben, so als wenn die Wirbel zusammengewachsen wären. Um dieses Gebiet aufzulockern, ist es notwendig, mit den vorbereitenden Variationen zu experimentieren.
Die Variationen von Bhujangasana können jedem Körpertyp so angepasst werden, wie der Yogalehrer und der Übende selbst es für richtig halten. Es gibt fast so viele Variationen, wie es Menschen gibt; die Fantasie ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Am Anfang sind dynamische Übungen sehr sinnvoll, wenn der Rücken jedoch allmählich geschmeidiger wird, sollte man statische Asanas einbeziehen.
Variationen zur Vorbereitung
Der Brustwirbelbereich des Rückens wird oftmals so steif, dass wir jedes Empfinden dort verlieren. Für Prana (Vitalität) und Bewusstsein ist dadurch der Durchgang versperrt, Angst und Unterdrückung setzen sich hier besonders gern fest. Indem wir langsam die vorbereitenden Übungen ausführen und Geduld und Ausdauer dabei bewahren, können wir die Verspannungen und die Steifheit allmählich entfernen, so dass die Lebenskraft wieder erwacht. Dann ist man bereit, in die mentale Stufe von Bhujanghasana hinein zu gleiten, alle Gefühlsebenen bewusst wahrzunehmen und sich wohl zu fühlen.
Zur Vorbereitung des Halses und des oberen Rückens: Die Arme sind vor dem Körper ausgestreckt, Handflächen liegen aneinander, die Außenseiten der Hände drücken auf den Boden. Nun werden Kopf und oberer Rücken angehoben. Man wird sich dieser Körperbereiche bewusst, Steifheit verschwindet, und die Bewegungen werden geschmeidig. Man kann diese Übung vor oder nach einer Übung machen, bei der die Halsmuskulatur beansprucht wird. Sie eignet sich gut, um Nacken- oder Schulterschmerzen vorzubeugen, die sich durch Stress im Alltagsleben entwickeln.
Um den Brustwirbelbereich des Rückens vorzubereiten, kann man Bhujangasana so üben, dass beide Handflächen und Unterarme parallel am Boden liegen, und zwar an jeder Seite des Körpers (die Sphinx-Haltung). Langsam zieht man die Handflächen näher zu den Schultern, man hebt den Rumpf immer höher, bis man die klassische Haltung erreicht hat.
Die Hände werden erst dann noch tiefer als die Schultern gelegt, wenn die ganze Wirbelsäule so geschmeidig und stark ist, um Purna Bhujangasana auszuführen.
Statt die Hände nahe am Körper zu lassen, kann man sie zur Seite legen und dann eine der vorher beschriebenen Variationen üben. Diese Übung gewährleistet, dass alle Rückenmuskeln beteiligt sind.
Auch die Muskeln des Rumpfes und des Halses müssen gekräftigt werden. Um das zu erreichen, kann man die Arme aus ihrer Verantwortung, den Rumpf zu entlasten, entlassen und sie zusammen mit dem Rumpf vom Körper heben. Es gibt weitere Möglichkeiten, indem man die Hände wie bei Sarpasana auf dem Rücken faltet, oder die Hände zwischen den Schulterblättern zusammenlegt, oder sie am Hinterkopf faltet.
Physiologischer und spiritueller Gewinn
Kinesiologen haben entdeckt, dass Muskeln in Ketten arbeiten und so entsprechend ganz bestimmter Muster den Energiefluss von einem Teil des Körpers zum anderen tragen. Die tief liegenden Muskeln des Rückens spielen in diesem Ablauf eine ganz entscheidende Rolle. Daher ist der Zustand des Rückens für den ganzen Körper von Bedeutung. Bhujangasana arbeitet am ganzen Rücken, sowohl in der Tiefe wie auch an der Oberfläche und harmonisiert so den Energiefluss durch alle Muskeln, von der Spitze bis zu den Zehen.
Während wir wach sind, sind die tief liegenden Rückenmuskeln, die der Wirbelsäule nahe liegen, ununterbrochen bei der Arbeit. Weil sie kurz und stark sind, ist es viel schwerer, sie zu entspannen, als die längeren, die an der Oberfläche liegen. Bhujangasana ist eine wunderbare Methode, diese kurzen Muskeln zu kontrahieren, so dass sie am Ende der Übung automatisch entspannt und frisch sind.
Die Hauptmuskeln, die auf tief liegender Ebene durch Bhujangasana angerührt werden, sind: Muskulus Intraspinatus und Transverspinatus. Bis vor kurzem glaubte man noch, diese Muskeln seien von zweitrangiger Bedeutung; heute weiß man, dass sie zwei wichtige Funktionen ausüben. Erstens geben sie den anfänglichen Impuls, der die anderen Rückenmuskeln in Streckung bringt. Sie sind sozusagen die Zündungsvorrichtung der Muskelkette, der Ausdruck des Feuerelements in der Wirbelsäule.
Zweitens kann man diese Muskeln als die Wachposten in der Wirbelsäule betrachten. Sie schützen das wichtige tief liegende Gewebe, so dass Misshandlung der oberflächlichen Partien nicht tiefer gehen kann, selbst wenn Steifheit oder Spasmus auf Lebzeiten auftreten. Die richtige Ausführung von Bhujangasana entsprechend der eigenen Kondition bringt Erleichterung bei einem Spasmus oder verhindert ihn und fördert einen freien Energiefluss entlang der Wirbelsäule.
Laut der Muskelkettentheorie, die von G. Struyf, einem belgischen Kinesiologen entwickelt wurde, sind diese tief liegenden Rückenmuskeln Teile eines Energiemusters, zu denen Muskeln des Atemapparates gehören. Diese Muskelkette wird durch Rhythmus charakterisiert - dem Rhythmus des Atems. Deshalb ist es so wichtig, dass keine der Muskeln dieser Kette in Spasmus gerät, denn es würde den ganzen Lebensrhythmus des mikrokosmischen Individuums stören.
Energie von den tief liegenden Muskeln wird zu den an jeder Seite der Wirbelsäule liegenden Paravertebral-Muskeln getragen; diese halten die Wirbelsäule gerade und geben dem Rücken seine Struktur. Ebenso tragen sie Energieimpulse nach oben, bis zur Stirn und den Augenhöhlen, und zwar auf dem Wege der Aponeurosis, einer flachen, dünnen Sehne, die den Schädel durchzieht. So können durch Harmonisierung der Energie im Rücken ebenso Spannung und Energiestörung in Kopf und Augen erleichtert werden.
Andere Muskeln tragen Verspannung oder Entspannung vom Rücken zu Armen und Beinen. Z.B. werden die Gesäßmuskeln in der klassischen Pose Bhujangasana - mit zusammen liegenden Beinen - abwechselnd kontrahiert und entspannt. Dies beeinflusst den Muskulus gluteus maximum, den großen Gesäßmuskel, der mit dem Kreuzbein zusammenhängt, der wiederum die Beinmuskeln beeinflusst. Hier wiederum ist ein Verbindungspunkt für Energiebahnen, die Muskeln aus der Rumpfvorderseite mit denen des Rückens verbinden. Natürlich beeinflusst Bhujangasana ebenfalls die Ventralmuskeln durch die Streckung, die durch die Ausdehnung des Rumpfes stattfindet. Durch nur ein einziges Asana können wir den ganzen Körper von übermäßiger Spannung befreien und Energieblockaden auflösen.
Weitere günstige Wirkungen der Bhujangasana
Durch Bhujangasana wird die Blutzirkulation angeregt. Das ist der Grund, warum der Rücken nach der Übung oft gerötet ist. Nach der Kontraktion der Nackenmuskeln erhält das Hirn eine frische Blutzufuhr von den inneren Karotis- und Vertebral-Arterien. Die Nervenwurzeln, die in der Wirbelsäule entspringen, werden gereizt. Die Bauchmuskeln und der Solarplexus werden durch Bhujangasana massiert, so dass sich die Darm- und Verdauungsfunktionen verbessern. Dadurch lösen sich Angstblockaden, die oft in dieser Region lagern.
Die Nieren und die Adrenalin-Drüsen werden direkt durch den Druck beeinflusst, dadurch verbessert sich die Blutzirkulation. Dr. K.N.Udupa von der Hindu Universität in Benares hat Bhujangasana in ein Yoga-Programm für Herzpatienten miteinbezogen; nach drei Monaten konnte man im Urin einen Rückgang der Adrenalin- und Noradrenalin-Produktion bis zu normalen Werten erkennen.
Durch Bhujangasana wird das Nervensystem angeregt und gestärkt, somit verbessern sich die gesamten Vitalfunktionen. Besonders wird das sympathische Nervensystem beeinflusst, was im Brustwirbelbereich und im oberen Lendenwirbelbereich zutage tritt. Das führt zu neuem Lebensschwung und harmonisiert die Genitalfunktionen. Das periphere Nervensystem, was die Arme und Beine versorgt, wird durch den Lendenwirbelbereich und den Halswirbelbereich beeinflusst.
So wie die Schlange sich von der Schwerkraft befreien und zwischen Himmel und Erde schweben möchte, so sind viele Vitalfunktionen durch Bhujangasana in besserer Harmonie. Der Oberkörper wird zwangsläufig geweitet, sodass sich Steifheit und Widerstand, der die Wirbelsäule umgibt, auflösen. Es ist wie ein Ruf aus höheren Gefilden, sich von den Fesseln des Erdelements zu befreien.
Die innere Schlange entrollen
In der klassischen Asana Bhujangasana ist die Konzentration zuerst auf Vishuddhi Chakra und dann auf Manipura gerichtet. Das geschieht automatisch, wenn die ganze Wirbelsäule geschmeidig und kraftvoll ist, wenn der ganze Prozess des Sadhana vollendet ist. Aber während wir die Haltung vervollkommnen und die Flexibilität in jedem Teil der Wirbelsäule erlangen, wird praktisch jedes Chakra berührt.
Wenn wir den Kopf nach hinten beugen, konzentrieren wir uns oft ganz automatisch auf das Augenbrauenzentrum. Dadurch wird Ajna Chakra beeinflusst und die Intuition erwacht - das höhere Wissen der Schlange.
Das im Hals liegende Vishuddhi Chakra ist das Zentrum der Reinigung und Läuterung, wo sich alle Dualitäten und Widersprüche auflösen. Von Shiva sagt man, dass er das Gift, was durch das aufgewühlte Meer zutage trat, in seinem Hals verbrannte und in Nektar verwandelte. Im Vishuddhi Chakra kann Nektar von Gift getrennt werden, was einen Yogi befähigt, lange Zeiten ohne Nahrung und Wasser zu existieren. Wenn dieses Zentrum unter unsere Kontrolle gelangt, kann der Prozess des Alterns aufgehalten werden, so dass man die Langlebigkeit einer Schlange erlangt.
Bhujangasana hat eine direkte Wirkung auf das Anahata Chakra, denn es befindet sich im Brustwirbelbereich. Durch die Haltung werden Spannung und Angst gelöst, die sich so oft in diesem Bereich aufbaut, wodurch die tief im Menschen ruhenden Eigenschaften Mitleid und Herzenswärme in ihrem Ausdruck blockiert werden.
Die Attribute des Manipura Chakras werden dadurch symbolisiert, dass die Schlange in der Lage ist, ungeheure Nahrungsmengen in allen Formen und Größen zu schlucken und zu verdauen. Während Bhujangasana bleibt der Unterleib in engem Kontakt mit dem Boden, was der ganzen Haltung Halt und Stärke verleiht. Dadurch wird Manipura Chakra und das Verdauungsfeuer angeregt.
Bhujangasana wirkt wie ein Dampfkochtopf: Die ganze Energie wird die Wirbelsäule hinab getrieben, wobei sich der Druck immer weiter steigert. Durch Arbeit an der Haltung erreicht der Druck das Swadhisthana Chakra, das Lagerhaus der menschlichen Samskaras, der tiefen archetypischen Muster des menschlichen Gemüts. Wirbel auf Wirbel, Chakra auf Chakra - der Druck steigt und steigt und sammelt sich schließlich an der Wurzel der Lebensknospe - am Muladhara Chakra. Der ganze Druck ist in Muladhara eingeschlossen. Aber dann, wenn die Haltung aufgelöst wird und die Wirbelsäule sich entspannt, schießt die Energie zurück in die Wirbelsäule und erweckt die höheren Zentren. So können wir die Worte in der Gheranda Samhita verstehen: "Durch Bhujangasana erwacht Kundalini."

