Letzter Akt des YOGAHefts

Es gibt Menschen, die bezeichnen die Sammlung der Yogahefte als wertvollen Schatz. 1984 kam ich aus Indien mit dem Auftrag zurück, Satyananda Yoga (SY) in Deutschland zu denjenigen zu tragen, die davon wissen wollten. Das war eine große Verantwortung, zumal mir nicht bewusst war, dass es nichts, aber auch gar nichts von SY in Deutsch gab. Ich begriff schnell, dass das keine Basis war, und so begann ein niemals endendes Kapitel in meinem Yogaleben. Mit meinen damals noch schwachen Englischkenntnissen wagte ich den 1. Schritt, mit einem Yogaheft.

Heute sind es 64 Hefte, viele Artikel und dazu einige der wichtigsten Bücher der Bihar School of Yoga. Damals gab es noch kein Internet, kein schnelles Telefonieren nach Indien. Es gab jedoch die ‘YOGA magazines’ (siehe: www.yogamag.net) aus Monghyr, eine Quelle der Weisheit. Aus dieser Serie, die 1963 begann und sich bis heute fortsetzt, wählte ich relevante Themen aus und fügte sie in einem speziellen Heft zusammen. Das Stichwortverzeichnis, das diesem Newsletter beiliegt oder auf unserer website zu finden ist, spricht für sich selbst.

In den ersten Jahren erhielten die Mitglieder des SYZ das Heft alle 2 Monate zugeschickt. Mit Kopieren und Handzeichnen hat es begonnen, dann wurde es gedruckt und viele Hefte ein- oder mehrmals nachgedruckt. Es war die Druckerei Lang, mit der damals der ganze Prozess in Gang kam, und noch heute ist es die gleiche Druckerei, die alles für uns druckt.

Martin Lang kreierte damals das Logo mit dem verrückten O. Dieses Logo begleitet uns noch heute, wenn wir in der Großstadt Köln auf uns aufmerksam machen wollen. Seit September 2000 sind wir in Köln, der Anandaverlag wächst, der Platz ist auf 100 qm begrenzt. In unseren Regalen möchten wir für Neues Platz schaffen. Der Inhalt der Yogahefte wird später in einer Sammlung als Buch zusammen gefasst.
Swami Prakashananda Saraswati